Die UGOTCHI Waldwoche der SPORTUNION Stockerau hat wieder zugeschlagen, mit jeder Menge Action, Chaos und Lachanfällen!
Hier kommt der Bericht, der garantiert Lust auf mehr macht!
Festhalten, jetzt wird’s richtig spritzig!
Montag: Expedition ins Unbekannte
Ausgerüstet mit Rucksäcken, guter Laune und erstaunlich viel Energie starteten wir vom Blabolilheim Richtung Waldschule. Der Weg? Sagen wir so: Er wurde mit jedem Schritt länger. Zum Glück gab es unterwegs Wichtigeres zu tun, als ans Gehen zu denken – der perfekte Angelstab musste gefunden werden!
Nach einer stärkenden Jause wurde die Schotterinsel unsicher gemacht. Mit Becherlupen gingen unsere Nachwuchsforscher auf Entdeckungstour – und dann passierte es: Eine echte Wasserschlange! Schnell war klar: So ein Star braucht einen Namen. Nach kurzer Beratung wurde sie feierlich auf Amara getauft. Der unbestrittene Superstar des Tages!
Nach dem (aufgrund der wilden Ereignisse) verspäteten Mittagessen in der Waldschule, ging es über die Heuschreckenwiese wieder zurück. Die Heuschrecken hüpften noch munter herum, während unsere Waldabenteurer langsam in den Energiesparmodus wechselten. Abenteuer machen eben müde!
Dienstag: Blätter, Hornissen und kreative Meisterwerke
Heute wusste schon jeder, wo’s langgeht und siehe da: Der Weg zur Waldschule war plötzlich gar nicht mehr so weit. Unsere Mission: die schönsten Blätter des Waldes finden, damit sie am Nachmittag ihren großen Auftritt auf den T-Shirts bekommen.
Doch der Wald hatte noch mehr zu bieten: Ein riesiges Hornissennest sorgte für staunende Gesichter, außerdem erfuhren wir, warum Totholz alles andere als “tot” ist und was die Robinie so besonders macht.
Nach der Jause wurde fleißig rotiert: Die Künstler verewigten Blätter auf T-Shirts, die Naturprofis sammelten Ästchen für eine Bastelarbeit am Mittwoch und die Bewegungsfans lieferten sich mit Zoe lustige Spiele. Langeweile? Fehlanzeige!
Zum Abschluss ging es wieder über unsere Lieblings-Heuschreckenwiese zurück. Wer weiß, vielleicht wartet morgen schon der nächste tierische Waldpromi auf uns? Nach Amara ist schließlich alles möglich!
Mittwoch: Petri Heil oder doch Petri Ast?
Heute ging es mit einer fast schon unheimlichen Motivation zur Waldschule. Der Großauftrag des Tages: Eulen aus Stöckchen basteln und die am Montag gesammelten Angelruten finalisieren! Unsere hochmotivierte Truppe wurde kurzerhand gedrittelt.
Gruppe 1 schnitzte Eulen, Gruppe 2 bastelte die Angelruten und Gruppe 3 setzte neue Maßstäbe in der Wald-Architektur. Es wurden Lager, Baumhäuser und Hütten errichtet, die locker jedem Sturm (und der nächsten Betreuer-Inspektion) standhalten würden.
Donnerstag: Das große Anglerlatein & Der Froschkönig
Heute schlug die Stunde der Wahrheit: Die am Mittwoch gebastelten Angelruten wollten endlich ins Wasser! Während sich ein Teil der Kids mit Zoe im Garten auspowerte, marschierte der Rest voller Vorfreude und mit hochprofessionellem Blick zum Gewässer. Die Spannung war kaum auszuhalten. Jeder winzige Wackler an der Schnur ließ die Herzen höherschlagen!
Plötzlich ging es Schlag auf Schlag: „Ich hab einen Riesenfisch!!“, „Bei mir hat was schweres angebissen!“, „Schaut mal, eine echte Lachsforelle an meinem Haken!“ (Dass der Haken leer war, tat der Dramatik keinen Abbruch). Blitzschnell wurde eine anglerische Sensationsgeschichte zusammengereimt und der Garten-Fraktion brühwarm aufgetischt. Beim anschließenden Gruppenwechsel drehten die restlichen Kids komplett auf. Ihre Dynamik war kaum zu bremsen und Sensationsgeschichte Nummer 2 stellte die erste locker in den Schatten!
Auf dem Weg zur Schotterinsel wurden die „gefangenen” Fische bildlich immer gigantischer und schwerer. Hätte das angenehm kühle Nass uns nicht alle abgelenkt, würden wir vermutlich heute noch Fantasiegeschichten spinnen. Aber Halt, was war das? Ein Frosch, so grün und glänzend, als wäre er direkt aus einem Disney-Film gehüpft, tauchte auf. Unser neuer VIP: Oskar! Für ihn bauten wir sofort einen Luxus-Teichdamm mit Wassersteinen. Oskar fand’s spitze und wir hatten den perfekten Tagesabschluss.
Freitag: Wehmut, Wasserschlacht und nasse Füße
Am letzten Tag traf uns die Realität wie ein nasser Waschlappen: Die gemeinsame Zeit war viel zu schnell vergangen! Eine leichte, wehmütige Abschiedsstimmung lag in der Luft, weshalb sofort fleißig Pläne für die Waldwoche im nächsten Jahr geschmiedet wurden.
Aber zum Trübsalblasen hatten wir keine Zeit, denn es ging ein letztes Mal ab zur heißgeliebten Schotterinsel! Auf dem Programm: Hardcore-Plantschen und die große „Wo-ist-Oskar?”-Suchaktion. Wir Betreuer hatten vom Beobachten der Kids von der ersten Minute an ein Dauergrinsen im Gesicht. Es war einfach wunderschön zu sehen, wie glücklich, schmutzig und rundum zufrieden unsere Waldabenteurer waren.
Was für eine Woche!
Die Waldwochen-Ichkanngarnichtgenugkriegen Abenteurer haben sich allesamt die Ichgenießejedeeinzelneminutederwaldwoche Urkunde verdient!
Wer nicht dabei war, hat definitiv was verpasst.
Also: Gedanklich schon mal fürs nächste Jahr vormerken – der Wald ruft!
Schönen Sommer!
Karina, Zoe und Claudia
