Saisonstart bei den „Lebensfreudlern“

Eröffnung der Wandersaison mit einer wunderschönen Spätsommerwanderung auf und über den Hochberg bei Göllersdorf

Bei geradezu idealen Wetterverhältnissen, Sonnenschein und dazu schon ein leichter kühler Herbstwind, nahmen dreizehn Wanderer die Strecke in Angriff. Drei Kinder und Jugendliche, darunter auch ein Kinderwagenkind, waren dabei. Das bewährte „Lebensfreudeteam“ Renate Theimer, Maria Kleiner und Rudi Edelmann kümmerten sich um die Geher und Geherinnen. Am Anfang gab es von Rudi, wie immer, Gschichtln, Zahlen, Daten und Wissenswertes aus der Gegend – und das war einiges! Zum Beispiel, dass viele Barockbaudenkmäler die Gegend schmücken.
 
Dann ging es los, die Bahnlinie entlang nach Norden, dann schwenkte der Weg in die Felder und Weingärten, vorbei am Pestkreuz (hier wurden die Pesttoten der Jahre 1678/79 begraben) zum Holzkreuz zu Ehren des hl. Urban. Ab hier begann ein schöner Hohlweg (die steilen Wände sind Brut- und Aufenthaltsort für viele Tiere), der immer leicht bergan verlief. Bald darauf war auch schon der höchste Punkt, nämlich der Hochberg mit 334 m, erreicht. Im schattigen Wald wurde weiter marschiert, der Weg drehte sich nun Richtung Großstelzendorf und ging nur mehr bergab, welche Erleichterung für die Kinderwagenfahrer(schieber)!
Plötzlich war in nächster Nähe der beeindruckende Brunftschrei eines Hirsches zu hören! Leise und vorsichtig ging die Schar weiter, ein zweiter Hirsch war zu hören, nun wurde es allen mulmig, doch furchtlos drängte Rudi zum Weitergehen. Er wusste natürlich, dass sich am Waldrand ein Wildgatter für Hirsche befand. In diesem weitläufigen Tal befanden sich weitere Gatter mit Muflons, zotteligen schottischen Hochlandrindern, Ziegen, Schafen und sogar Esel, die vom Weg aus zu sehen und hören waren.
Das „ Viereläuten“ (16 Uhr) am Samstag empfing die „LebensfreudlerInnen“ in Großstelzendorf mit seiner Hochbarocken Kirche und Heiligenstatuen. Von da an ging es den Göllersbach entlang zurück nach Göllersdorf.

Eine Einkehr beim Heurigen Toifl war dann, sozusagen, das „Tüpfelchen auf dem I“.

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